ISF + (Intensive Sprachförderung plus)

Fremdspracherwerb ist in unserer modernen Gesellschaft eine der wichtigsten Fundamente des Zusammenlebens. Im Erlernen einer anderen Sprache erweitert sich bei Kindern der kulturelle Horizont hin zu einem sozialen, gemeinschaftlichen Selbst.

Daher wundert es nicht, dass Fremdsprachen in jedem Schulsystem fest verankert sind. Allerdings ist es zeitlich oft unmöglich den rigiden Lehrplan durchzuführen und dabei auf das Sprachgefühl der Schüler einzugehen. Dadurch entstehen Lücken, die den Erwerb hindern.

Solche Lücken im Sprachvermögen sind heutzutage bei Kindern, die Deutsch als Zweitsprache sprechen, gut erforscht. Ergebnisse zeigten, dass diese Kinder erheblich größere Sprachprobleme aufweisen. Fremdsprachen fallen hierbei nicht ins Gewicht, da diese für das Überleben in Deutschland nicht notwendig sind. Trotz allem sind Fremdsprachen für ein erfolgreiches Berufsleben unablässlich.

ISF +

Sprachförderung

Authentische Texte, die an den Interessensgebieten der Gruppe vom Moderator:in ausgesucht werden

Lehrer:in fungiert als Moderator:in, beobachtet Fehler und leitet das Gespräch

1 Lehrer:in

1 Sprache

Vorlage zum

Gespräch

Interessen

der

Gruppe

Fehleranalyse

Lehrer:in behandelt und erklärt Grammatikprobleme, die im Gespräch auftreten

Die Gruppe entscheidet unbewusst über den zu behandelnden Stoff

Der Mensch lernt aus zwei verschiedenen Gründen eine Fremdsprache: entweder aus Notwendigkeit oder aus Freude. Daher setzt unsere ISF + auf Letzteres: Wir arbeiten gezielt an dem Spaß am Sprechen, der die Neugierde und die Freude der Schüler zum Ziel hat.

Durch die Motivation zum Sprechakt wird so das Gefühl der Schüler besonders trainiert. Jede Kurseinheit beginnt damit, dass die Lehrkraft sich in der Sprache vorstellt und in dieser über den ganzen Unterricht hinweg spricht. Das Prinzip 1 Lehrer:in- 1 Sprache setzt den Rahmen der Sprachförderung. Die Schüler etablieren eine Bindung mit einem Lehrer und anderen Schülern auf einer Fremdsprache.

Als nächste Lernstation steht die Besprechung eines authentischen Textes, ob in Form eines Videos oder einer Lektüre. Die durch den Text erlernten Vokabeln werden im nächsten Schritt in einer Diskussion direkt angewandt. Hierbei ist es unwesentlich, ob die Schüler sich über das ausgesuchte Thema unterhalten oder über ein Thema, welches daraus resultiert: Allein der Sprechakt in der Fremdsprache ist das Ziel der ersten Einheit.

Der Lehrer fungiert nur als Moderator, der anfänglich noch im Hintergrund bleibt und die Diskussion nur anleitet. Progressiv bindet er sich ein, beobachtet Fehler und erklärt diese systematisch. Die im Unterricht besprochenen Themen und Interessensfelder der Teilnehmer werden in der nächsten Einheit als Grundbaustein für das zu behandelnde Textmaterial verwendet.

Daraus entsteht ein Raum, der von der Fremdsprache gefärbt ist. Dadurch entsteht wiederum eine Tradition innerhalb einer Gruppe, die je nach Interessensgebiet auf verschiedenen Pfaden Sprache lebendig erlebt.

Durch die Freude am Lernen und durch die Bindung an die Personen im Sprachförderprogramm entsteht ein Zugang zu einer Fremdsprache durch eine authentische Lernsituation. 

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